Als ein lebendiges Stück Geschichte der Flößerei in Württemberg gilt der Ebnisee. Vor 250 Jahren wurde die "Perle des Schwäbischen Waldes" aufgestaut. Der künstliche See entstand damals als Teil des Systems zur Versorgung der Landeshauptstadt Stuttgart mit Brennholz.

Mit der Entwicklung der Eisenbahn endete die Bedeutung der Flößerei und der See wurde vernachlässigt. Als der Ebnisee von 1884 an zum Schutz vor Hochwasser wieder angestaut wurde, entwickelte er sich rasch zu einem beliebten Ziel für Sommerfrischler. Um Urlauber wurde mit Anzeigen so geworben: "Höhenluft aus tiefen, stillen Tannenhochwaldungen macht gesund, stärkt Herz und Nerven, erfrischt Körper und Geist".